Die Biene

 

 Das Bienenvolk:                                                       

In einem Bienenvolk gibt es 3 verschiedene Arten von Bienen.

Eine Königin, mehrere Drohnen und tausende Arbeitsbienen.

Die Königin ist die größte Biene, sie sorgt für den Nachwuchs im Bienenvolk.

Die männlichen Bienen heißen Drohnen. Die Arbeiterbienen sind im Volk die Mehrheit.

Sie kümmern sich um die Aufzucht der Larven und bewachen den Stock und sammeln den Nektar.

 

Entwicklung einer Biene:

Nach dem Hochzeitsflug kehrt die Königin in den Stock zurück, dort legt sie jeden Tag in freie Zellen ein Ei.

Nach ca. 3 Tagen schlüpft aus dem Ei eine Larve. Die Larve häutet sich täglich und beginnt sich in einen

Kokon einzuspinnen.

Am 12. Tag wird aus der Larve eine Puppe. Ihr Kokon ist undurchlässig und dient zum Schutz.

Für 9 Tage ruht die Puppe in der Zelle. In dieser Zeit entwickelt sich die Biene fertig.

Am 21. Tag ist es so weit: Die Biene schlüpft aus ihrer Haut und nagt sich aus ihrer Zelle heraus.

 

Was wünschen sich Bienen:

Dass es immer genug Nahrung für sie gibt, damit sie stark und gesund bleiben. Sie wünschen sich

einen bunten Garten, damit die Auswahl an verschieden Blüten groß ist. Falls ihr Blumen pflanzt,

denkt daran: nur in ungefüllten Blüten finden sie den so wichtigen Pollen.

Im Frühjahr findet die Biene reichlich Pollen und Nektar in den Obstbäumen.

Quelle: B. Kaminsky

                                                           

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Die Tomate

Geschichte:

Die Tomate stammt aus Mittel – und Südamerika.

Dort haben die Maya sie schon vor über 2000 Jahren angepflanzt.

Christoph Columbus brachte die erste Tomate von seinen Fahrten nach Europa.

Jetzt gehört die Tomate zu den wichtigsten Gemüsen, die gegessen werden.

Es gibt über 3000 Sorten, die man gezüchtet hat.

 

Wissenswertes:

In der Biologie gilt die Tomate als Pflanzenart.

Sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Somit ist die verwandt mit der Kartoffel,

der Aubergine und sogar mit dem Tabak.

Es gibt aber noch sehr viele Pflanzen, die gleich nahe der Tomate verwandt sind.

 

Wie wachsen die Tomaten:

Tomaten wachsen aus Samen.

Aus dem Stängel wachsen große Triebe mit Blättern. An bestimmten, kleinen

Trieben wachsen die gelben Blüten. Diese Blüte muss dann befruchtet werden.

Um den Samen herum wächst dann die eigentliche Tomate, in der Biologie gelten sie als Beere.

 

Achtung:

Tomaten mögen keine nassen Blätter, wie es sie durch den regen gibt. Dadurch können sich Pilze festsetzen.

Diese verursachen schwarze Flecken auf den Blättern und den Früchten. Das macht die Tomate ungenießbar.

 

Tomaten selbst aussäen:

  • schneide eine Tomate auf
  • kratze die Samen mit einem kleinen Löffel aus dem Fruchtfleisch
  • lasse die Samen auf einem  Küchentuch trocknen
  • fülle einen kleinen Blumentopf mit Erde
  • du kannst nun deine Samen in die Erde stecken
  • immer feucht halten
  • nach ca. 14 Tagen auf der Fensterbank wachsen die kleinen Pflanzen

 

 

Der Regenwurm

Ja, du kennst den braven Herrn?

Gartenerde frisst er gern.

Ackerboden, Wiesengrund –

Alles mundet in seinem Mund.

Alles kaut er Brösel fein.

So frisst der Wurm sich querfeldein.

 

Obwohl die Regenwürmer unscheinbar sind, sind sie die Helden im Boden.

Sie fressen Pflanzenreste, Bodenpartikel und verwandeln diese in wertvollen Humus.

 

Steckbrief:

Bei uns findet man meist den Regen-, Tau- oder Kompostwurm.

Regenwürmer können bis zu 30 cm lang werden, der Kompostwurm erreicht 4 – 14 cm.

Der Körper des Regenwurms besteht aus vielen Segmenten. Auf jedem Segment sitzen 4 paar

kurze, bewegliche Borsten. Der Regenwurm ist meist braun bis rötlich, der Kompostwurm

rot mit gelblichen Ringeln. Am Kopfende sitzt die Mundöffnung, diese wird mit dem Kopflappen überwölbt.

Nach der Mundöffnung folgt die Speiseröhre mit dem Kropf und einem Muskelmagen.

Da wird die Nahrung zermahlen. Darauf folgt der Darm, der sich bis zum After durch den Wurm zieht.

Regenwürmer besitzen ein Gehirn, Nerven sowie Blutgefäße.

Eine Lunge haben sie nicht. Sie atmen mit der Haut.

Damit die Hautatmung funktioniert, muss die Haut immer feucht bleiben.

 

Freunde und Feinde

Regenwürmer haben zahlreiche Feinde: Bei Vögeln, Marder, Maulwürfe, Igel Mäuse,

Kröten und Frösche stehen sie auf dem Speiseplan. Sogar Hundertfüßer, Ameisen und

Laufkäfer fressen Regenwürmer.

 

Vermehrung

Mit ein - zwei Jahren sind Regenwürmer paarungsbereit und können sich vermehren.

Die jungen Kompostwürmer  schlüpften  bei 25 Grad bereits nach 16 Tagen, der junge Tauwurm

hingegen benötigt etwa 135 Tagen bei einer Bodentemperatur von 12 Grad.

 

Nahrung

Die Regenwürmer ernähren sich von Pflanzenresten, Blättern und Mikroorganismen,

 

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Der Maulwurf

 

Allgemeines:            

       

 

Maulwürfe gehören zur Familie der Säugetiere. In Europa lebt nur der europäische Maulwurf.

Sie werden etwa 6 – 22 cm groß und tragen ein samtweiches Fell.

Die meiste Zeit leben sie unter der Erde, deshalb sind ihre Augen klein und können kaum sehen.

Ihre Vorderfüße sehen aus wie Schaufeln. Damit buddeln sie Gänge unter der Erde und schieben

dabei die Erde nach außen. (Maulwurfshügel)    

   

 

Wovon ernährt sich der Maulwurf?

Er ernährt sich von Regen – und Ringelwürmer, von Insekten und deren Larven.

Manchmal fressen sie auch Pflanzen, vor allem deren Wurzeln.

Wichtige Informationen:

  • Maulwürfe sind Einzelgänger
  • Maulwürfe halten keinen Winterschlaf
  • Maulwürfe sind in Europa streng geschützt

Feinde:

Vögel, Eulen, Mäusebussarde. Rabenvögel, Weißstörche.

Aber auch Füchse, Marder, Wildschweine, Haushunde und Hauskatzen fressen gerne

mal einen Maulwurf.

Wie vermehren sich die Maulwürfe?

Männchen und Weibchen treffen sich nur, wenn sie Junge machen wollen.

Das geschieht einmal im Jahr, meistens im Frühjahr.

Die Schwangerschaft/Tragezeit dauert etwa 4 Wochen. Es kommen meist drei bis sieben

Jungtiere zur Welt. Sie sind nackt und blind und werden von der Mutter ca. 4-6 Wochen

mit ihrer Milch versorgt. Danach gehen die Jungtiere selber auf Nahrungssuche.

Schon im nächsten Frühling sind die Jungtiere geschlechtsreif.

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